Wir sehen nicht die Dinge, wie sie sind, sondern wir sehen sie, wie WIR sind.

Meine Arbeitsweise

 

Die Ziele der Therapie werden entlang Ihrer Anliegen gemeinsam erarbeitet. Ich arbeite tendenziell eher Lösungsorientiert. Das bedeutet, dass ich einerseits Ihr Problem gut verstehen möchte, mich gleichzeitig aber auch sehr für aufrechterhaltende Faktoren und mögliche Lösungen interessiere. Ich hinterfrage Ideen oder Leitsätze, die sich als wenig hilfreich herausstellen und wie sich Symptome in Ihrem Leben auswirken. In meiner Arbeit räume ich auch dem Verbalisieren von und dem Umgang mit Emotionen einen hohen Stellenwert ein. Als Mensch bin ich einfühlsam und empathisch, verlässlich, schon auch konfrontativ und sehr humorvoll. Dies zeigt sich naturgemäß auch in meiner Arbeit.

 

Als systemische Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision ist mir Unvoreingenommenheit und Wertschätzung gegenüber Ihrer bisherigen Lebensstrategien wichtig. Systemisches Denken geht davon aus, dass Probleme auch Lösungen in sich tragen und Sie Expertin/Experte für Ihr Leben sind.

 

 

Methoden

 

Das systemischen Denken ist von bestimmten Annahmen und Haltungen geprägt. Kennzeichnend sind der Respekt vor der Autonomie des Menschen bei gleichzeitiger Respektlosigkeit gegenüber einschränkender Annahmen und Symptomen. Oftmals werden auch ungewöhnliche Fragen gestellt und neue Zugänge zu Problemen auszuprobieren. Es wird dabei ein besonderes Augenmerk auf komplexe Beziehungsmuster und gesellschaftliche Einflüsse gelegt und darauf, wie diese das psychische Wohlbefinden beeinflussen.

     

    Zu den Methoden der systemischen Psychotherapie

    zählen unter anderem:

     

    • der öffnende Dialog
    • zirkuläre Fragen
    • lösungsorientierte Fragen
    • die Arbeit mit visualisierenden Techniken (Flipcharts, kreativen Methoden, Familienbrett, Familienskulpturen,...)
    • die Arbeit mit Metaphern und Ritualen
    • Externalisierungen
    • Musterunterbrechungen
    • die Anregung von Aufgaben und Experimenten für die Zeit zwischen den Sitzungen
    • sowie das „Umschreiben“ der Geschichten, die das eigene Erleben maßgeblich beeinflussen.
    Anaïs Nin